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Heisse Quellen

Wussten Sie, dass das Thermalwasser der heissen Quellen von Leukerbad etwa 40 Jahre benötigt, bis es an das Walliser Tageslicht gelangt? Das normale Warmwasser in unseren Haushaltungen braucht zum Glück nicht so lang. Damit das so bleibt, lohnt es sich, die Technik auf dem neusten Stand zu halten. Sollten Sie aktuell sogar mit dem Gedanken spielen, Ihr Warmwassersystem zu ersetzen, empfehlen wir, das Projekt mit einem Fachmann zu besprechen. Denn nur ein gut geplantes, auf die Bedürfnisse des Haushalts abgestimmtes Warmwassersystem funktioniert energieeffizient und hygienisch einwandfrei.

Die Wahl eines bedarfsgerechten Warmwassersystems

Damit das Warmwasser-Versorgungssystem den heutigen hohen Anforderungen gerecht wird, sollte man die einschlägigen Regelwerke und Planungsnormen beachten. Auch haben alle Installationen und Anschlüsse dem heutigen Stand der Technik zu entsprechen. Allem voran gilt es, zuerst den eigenen Warmwasserbedarf zu ermitteln. Aufschluss darüber gibt die Heizkostenabrechnung, in der die Beträge für Heizung und Warmwasser separat aufgelistet sind. Am besten erstellt man einen Vergleich über einen längeren Zeitraum hinweg. Das Resultat hilft nämlich, bei der Wahl des geeigneten Energieträgers. Und nicht zuletzt sollte man abklären, ob eine Kombination mit der Heizanlage oder eine separate Versorgung sinnvoll ist.

Über die gute Dämmung und geprüfte Systeme

Um die Energieeffizienz zu steigern ist es wichtig, dass man kurze, gedämmte Leitungen aus korrosionsfreien Materialien einsetzt und den Speicher sowie das Verteilsystem dämmt. Ist zudem ein Zirkulationssystem erforderlich, müssen hocheffiziente Pumpen mit Energieeffizienzklasse A installiert werden. Wichtig ist auch, dass das Warmwassersystem separat ausgeschaltet werden kann, ohne dass die Heizung ausser Betrieb gesetzt wird. Dies kommt beispielsweise bei Ferienabwesenheiten zum Tragen. Auch Haushaltgeräte wie Geschirrspüler und Waschmaschine werden ans Warmwassersystem angeschlossen. Setzt man Armaturen mit Sparfunktion (BFE-Energieetikette) ein, lässt sich der Energieverbrauch nochmals erheblich reduzieren.

Hygienemassnahmen

Legionellen sind gefährliche Krankheitserreger, die feuchte Umgebungen bevorzugen und sich besonders in stehenden Wassersystemen wie Leitungen, Hahnen oder Duschköpfen bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad Celsius vermehren. Eine Ansteckung erfolgt durch Aerosole und über die Atemwege. Das Bundesamt für Gesundheit verzeichnet jährlich über 300 Krankheitsfälle. Um den Schutz in sanitären Installationen zu verbessern, ist eine Warmwassertemperatur von 60 Grad Celsius am Speicherausgang sowie 55 Grad im Leitungssystem erforderlich. Die Mindesttemperatur an der Zapfstelle sollte 50 Grad betragen. Das Kaltwasser weist idealerweise eine Temperatur unter 20 Grad auf.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Auch erhalten Sie in diversen Merkblättern für Planer und Bauherren und auf der Webseite  von www.energieschweiz.ch wertvolle Inputs zum Thema.

Bild/Quelle: www.quidetoisland.is