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Kontaktieren Sie uns: 062 787 87 87 | info@domotec.ch

Ammenmärchen und Halbwahrheiten

Wie in anderen Lebensbereichen auch, kursieren in Energiefragen eine Menge Ammenmärchen und Halbwahrheiten. Zum Beispiel wird hartnäckig behauptet, dass bei einer kontrollierten Lüftung die Fenster nicht geöffnet werden dürfen. Falsch! In den nächsten drei Blog-Beiträgen räumen wir mit den Vorurteilen auf.

Halbwahrheit? Lüften mit und ohne offene Fenster

Zugegeben, in Passivhäusern, die ohne herkömmliche Heizung auskommen, ist es während der kalten Jahreszeit nicht besonders ratsam, die Fenster zu öffnen, weil dadurch zu viel Wärme entweicht und es lange dauert, bis eine angenehme Raumtemperatur wiederhergestellt ist. Trotzdem darf man es natürlich tun. Niedrigenergiehäuser haben neben der Lüftungsanlage oft auch eine Bodenheizung, welche die verpuffte Wärme rasch ersetzt. Lüften ist bei diesen Gebäuden ebenfalls nicht nötig, aber auch nicht verboten. Im Sommer darf nach Herzenslust frische Luft durch die Fenster in die Räume fliessen. Viele Lüftungsanlagen reagieren automatisch darauf und reduzieren den Betrieb, andere kann man entsprechend einstellen.

Ammenmärchen? Geräuschlos und zugfrei

In Häusern mit kontrollierter Lüftung bekomme man aufgrund der entstehenden Zugluft schnell einen steifen Hals, wird lautstark behauptet. Falsch! Die Lüftungsanlagen in Minergiehäusern sind geräuschlos und zugfrei. Sie tauschen etwa alle zwei Stunden die Luft komplett aus. In Nassräumen, in denen Luftfeuchtigkeit entsteht, wird die Luft angesaugt, in den Schlaf- und Wohnzimmern wird lediglich Frischluft eingelassen. Dies alles geschieht unmerklich.

 

 

Vorausschauend planen – Wert erhalten

«Vorausschauend planen – Wert erhalten» ist das Motto der diesjährigen Baufachmesse «Bauen und Modernisieren» in Zürich. Vom 7. bis 10. September präsentieren rund 480 Aussteller aus der Bau-, Sanitär-, Haustechnik und Inneneinrichtungsbranche ihre neuen Produkte und Trends rund um das Haus.

Auch wir sind vor Ort und informieren Sie gerne persönlich über unsere breite Produktpalette. Sie haben Fragen zu den neusten Wärmepumpen, Wassererwärmern, Öl- und Gas-Heizkesseln und anderen Produkten aus der Haustechnik? Besuchen Sie uns an unserem Stand F24 in der Halle 5. Während den vier Messetagen stehen wir Ihnen mit Rat und Tat, engagiert und unverbindlich zur Verfügung.

Nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen

Bauen & Modernisieren und Eigenheim-Messe Schweiz
7. – 10. September 2017
Messe Zürich Täglich 10 – 18 Uhr
www.bauen-modernisieren.ch

 

 

Neues Abhollager in Bern

Am Freitag, 25. August 2017 haben wir unser neues Abhollager in Bern eröffnet. Wir freuen uns, dass über 40 Fachpartner aus der Region an unserem Anlass teilgenommen haben.

Das ist für unsere Fachpartner aus der Region Bern neu:

  • Rascher und unkomplizierter Zugriff auf unsere wichtigsten Wassererwärmer und Ersatzteile während 365 Tagen und 24 Stunden im Jahr
  • Bestellungen, die bis 15.00 Uhr bei uns eingehen – 062 787 87 87 oder E-Mail an info@domotec.ch – werden wie gewohnt am darauffolgenden Arbeitstag ausgeliefert
  • Bestellungen ausserhalb der Bürozeiten, an Wochenenden und Feiertagen können via Fiege Logistik (Schweiz) AG – 031 330 87 93 – aufgegeben und an der Stauffacherstrasse 131 in Bern abgeholt werden

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne auch persönlich zur Verfügung.

 

Herzlich willkommen

Herzlich willkommen Berisha Ardita und Veseli Diellza. Wir freuen uns, euch als Lernende «Kauffrau EFZ E-Profil» bei uns zu begrüssen und wünschen euch eine wunderbare und lehrreiche Ausbildungszeit.

 

 

Kompakt-Wärmepumpe HPSU – so heizt man heute

Mit unserer Kompakt-Wärmepumpe HPSU von ROTEX bieten wir ein umweltschonendes, kosten- und raumsparendes Heizsystem an. Neu – und in dieser Form einzigartig in der Schweiz – sind die Wärmepumpe und der Solarspeicher als kompakte Einheit erhältlich.

Kompakt-Wärmepumpe HPSU – die optimale Lösung für Neubauten und Renovationsobjekte

Moderne Neubauten genauso wie Renovationsobjekte benötigen immer geringere Mengen an Heizungsenergie und damit niedrige Vorlauftemperaturen. Hier ist der Einsatz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe die ideale Lösung. Um von den Vorteilen dieses energieeffizienten Wärmeerzeugers zu profitieren, ist eine Fussbodenheizung Voraussetzung. Durch ihre grosse Heizfläche kommt sie mit einer niedrigen Oberflächentemperatur aus. Die Kombination aus Wärmepumpe und Fussbodenheizung ist nicht nur Garant für mehr Behaglichkeit und weniger Energiekosten, sondern kann die Räume im Sommer sogar kühlen.

Technische Informationen und Kombinationsmöglichkeiten

Mit der HeatPumpSolarUnit, kurz HPSU genannt, hat Rotex ein Konzept entwickelt, das die Wärme von Luft und Sonne optimal nutzt. Das System besteht aus der Luft-Wasser-Wärmepumpe Aussengerät) und dem HybridCube mit integriertem Schichtspeicher (Innengerät). Der Schichtspeicher ist auf das perfekte Zusammenspiel mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe eingestellt und ermöglicht eine einfache Integration von Solarkollektoren. Abgesehen von einer Solaranlage können auch Öl-, Gas- oder Pelletskessel sowie Kaminöfen mit Wassertauscher an die HPSU compact angeschlossen werden.

Wärme nach Bedarf

Unabhängig von der Witterung und dem Nutzerverhalten schwankt der Wärmebedarf eines Gebäudes sehr stark. Bei all unseren Rotex-Wärmepumpen kommt deshalb die Inverter-Technologie zum Einsatz. Sie bewirkt, dass sich die Leistung der Wärmepumpe automatisch dem effektiven Bedarf anpasst.

 

 

Welches Heizsystem passt zu uns?

Welches Heizsystem passt zu uns? Mit dieser Frage hat sich jeder auseinanderzusetzen, der ein Eigenheim baut oder umbaut oder ein bestehendes System auswechseln will. Grundsätzlich sind Heizöl, Erdgas und Holz die gebräuchlichen Energieträger für moderne Heizsysteme. Wenn es um das Brauchwasser oder um das Vorwärmen des Heizungswassers geht, ist auch die Sonne als umweltfreundliche und kostengünstige Energielieferantin in Betracht zu ziehen. Wir haben die wichtigsten Informationen und Tipps in wenigen Worten für Sie zusammengefasst.

Gut gedämmt ist halb geheizt

Zwar ist der Umstieg auf Wärmepumpe, Holzheizung und Sonnenkollektoren mit Investitionen verbunden, dafür fallen die Betriebskosten künftig tiefer aus. Der Rat von Energiefachstellen und Umweltverbänden lautet aber: Wer eine neue Heizung braucht, sollte auch sein Haus isolieren. Denn bessere Wärmedämmung und dichtere Fenster sparen bis zu 60 % der Heizkosten. So wird die neue Heizung kleiner ausfallen und der Wechsel auf erneuerbare Energie lohnt sich langfristig.

Heizöl und Erdgas

Als umweltfreundlich gelten Heizkessel mit einem hohen Wirkungsgrad. Bei der Installation sollte man auf tiefe Heiztemperaturen achten (Bodenheizung). Auch sollte der Kessel leistungstechnisch knapp dimensioniert sein. Damit können Stillstandsverluste vermieden werden.

Holzfeuerung

Mit Holz heizen ist CO2-neutral. Allerdings verursachen Holzfeuerungen eine höhere Luftbelastung durch Stickoxide und Feinstaub als Öl- oder Gasheizungen. Seit 2008 gilt deshalb die
Luftreinhalte-Verordnung auch für Holzfeuerungen mit einer Leistung von unter 70 kW, also solche für Einfamilienhäuser. Betrieben werden Holzfeuerungen mit Stückholz, Schnitzeln oder Pellets.

Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein umgekehrter Kühlschrank. Sie entzieht der Umwelt – dem Boden, dem Wasser oder der Luft – Wärmeenergie. Die Investitionskosten von Wärmepumpen sind zwar vergleichsweise hoch, ihr Betrieb ist aber günstig. Mit der verbrauchten Menge Strom gewinnen Wärmepumpen etwa die zwei- bis vierfache Menge an Wärmeenergie.

Sonnenenergie

Durch Sonnenenergie lässt sich nur ein Teil des Wärmebedarfs für Warmwasser und Heizung decken,
auch ist sie je nach Wetter nicht immer in ausreichendem Masse verfügbar. Es braucht also einen zusätzlichen Wärmeerzeuger.

Welches Heizsystem passt zu uns?

Die Wahl des Heizsystems hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diese Übersichtstabelle des Bundesamtes für Energie BFE kann als Entscheidungshilfe dienen. Heizsysteme im Überblick

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf: www.bfe.ch, www.energieschweiz.ch

 

Endlich Sommerferien

Wir wünschen Ihnen unvergessliche Sommerferien mit stets perfekten Wassertemperaturen.

Unser Energielexikon auf einen Blick

In den vergangenen Wochen haben wir in unserem Energielexikon unterschiedliche Begriffe aus der Fachwelt der Heiztechnik genauer erklärt. Heute präsentieren wir eine zusammenhängende, alphabethisch geordnete Gesamtausgabe, angefangen von „B“ wie Brennwerttechnik bis „W“ wie Wärmepumpe. Haben Sie Fragen zu Energiethemen, die hier nicht erklärt werden? Zögern Sie nicht, uns anzurufen, wir sind gerne für Sie da.

Unser Energielexikon erklärt die wichtigsten Fachbegriffe einfach und verständlich

Brennwerttechnik

Die Brennwerttechnik nutzt die durch Verbrennung von Öl, Gas, Holz oder Pellets freiwerdende Energie doppelt. Anders als bei den früheren Niedertemperaturkesseln wird bei der Brennwerttechnik auch die Restwärme aus den Abgasen gewonnen durch Kondensation des enthaltenen Wasserdampfes.

Endenergiebedarf

Der Begriff Endenergiebedarf bezeichnet die Energiemenge in Kilowattstunden, welche für die Gebäudebeheizung aufgebracht werden muss, unabhängig vom individuellen Verbrauch. Berücksichtig werden dabei der Heizwärme- und Warmwasserbedarf sowie die Verluste des Heizungssystems und des Warmwasserbereitungssystems.

Energieausweis

Der Energieausweis ist ein Pflichtdokument für privat vermietete Immobilien. Es darf nur von zugelassenen Experten ausgestellt werden und belegt, wie hoch Endenergie- und Primärenergiebedarf eines Gebäudes pro Jahr und Quadratmeter sind.

Effizienzhaus 40, 55, 70, …

Der von der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW des Bundes geschaffene Begriff  Effizienzhaus definiert den Energiestandard von Wohnhäusern und bildet die Grundlage für die Vergabe von Fördergeldern. Die Zahl bezeichnet den Prozentsatz, den das jeweilige Objekt anstelle der gesetzlich verlangten Norm, also 100 Prozent, tatsächlich an Energie benötigt. Also je niedriger die Zahl, desto besser.

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die Energieeinsparverordnung legt fest, wie hoch der Energiebedarf von neuen Häusern und sanierten Altbauten maximal sein darf. Diese Werte werden in regelmässigen Abständen angepasst.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das ist ein Gesetz zur Förderung und zum Ausbau von Strom- und Wärmeerzeugung aus regenerativen Energiequellen. Darin ist unter anderem die Einspeisevergütung für Solarstrom festgelegt.

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWG)

Dieses Gesetz legt verbindlich fest, wie hoch der Anteil an regenerativen Energien wie Sonnenlicht, Biomasse oder Erdwärme zum Beheizen eines Neubaus sein muss. Diese Werte werden von Zeit zu Zeit angepasst.

Passivhaus

Der Energiebedarf eines solchen Gebäudes ist extrem niedrig. Da es hoch wärmegedämmt ist, benötigt es keine klassische Heizung, dafür aber eine kontrollierte Lüftung. Der Heizenergiebedarf eines Passivhauses liegt bei maximal 15 kWh/m2/a, der Primärenergiebedarf bei maximal 40 kWh/m2/a.

Photovoltaik

Mit dieser Technik gewinnt man Strom aus Sonnenlicht. Der erzeugte Gleichstrom wird in Wechselstrom umgewandelt. Die Betreiber einer Photovoltaikanlage verbrauchen den Strom entweder selbst oder speisen ihn gegen Vergütung ins Stromnetz ein.

Plus-Energie-Haus

Ein solches Gebäude erzeugt rechnerisch mehr Energie, als es verbraucht. Dies wird bewerkstelligt durch eine sehr effiziente Dämmung, einen geringen Energiebedarf und die Erzeugung von Solarstrom.

Primärenergiebedarf

Dieser Wert beziffert die gesamte Energie, die für Heizung, Lüftung, Warmwasser und haustechnische Hilfsgeräte, zum Beispiel Wärmepumpen, verbraucht wird. Man misst den Wert in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2/a). Darin ist auch berücksichtigt, wie viel Energie für die Produktion und den Transport von Gas, Öl, Holzpellets oder Strom anfällt: Strom erhöht die Zahl, Holz verringert sie. Je höher die Endsumme ausfällt, desto schlechter ist die Ökobilanz des Hauses.

Solarthermie

Kollektoren sammeln Sonnenenergie und erwärmen damit Wasser, das in einem hoch gedämmten Pufferspeicher gelagert wird. Der Speichertank ist meist an den Heizkreislauf angeschlossen und speichert auch das Warmwasser zum Duschen, Baden und Abwaschen. Gängige Flach- oder Röhrenkollektoren decken den Jahresbedarf eines vierköpfigen Haushalts zu zirka 65 Prozent.

U-Wert

Der U-Wert beziffert den sogenannten Wärmedurchgangswert. Das heisst er gibt an, wie viel Wärme pro Sekunde durch eine Bauteilfläche verloren geht, etwa durch ein Fenster, eine Aussentür oder Aussenwand. Die Masseinheit ist Watt geteilt durch Quadratmeter mal Kelvin (W/m²K). Je niedriger die Zahl, desto geringer ist der Wärmeverlust durch das Bauteil. Der Wärmedurchgangswert von Fenstern wird als Ug-Wert ausgedrückt, wobei das «g» für Glas steht.

Wärmepumpe

Die in Luft, Boden oder Grundwasser gespeicherte Energie der Sonne liefert der Wärmepumpe zirka 75 Prozent der Heizenergie. Mit nur 25 Prozent Fremdenergie – dem Strom für die Pumpe – produziert die Anlage 100 Prozent Heizleistung. Dazu wird der Aussenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme über ein Wärmetauschersystem entzogen. In einem Pumpenkreislauf wird diese Wärme dann auf die für Brauchwasser- und Heizzwecke geeignete Temperatur von zirka 40 Grad angehoben. Lesen Sie dazu auch die Beiträge von Gebäudeklima-Schweiz: https://www.gebaeudeklima-schweiz.ch/fachthemen/waermepumpen/

 

Sonne und Erde als Energiequellen

Weil fossile Brennstoffe nicht nur umweltschädigend, sondern auch begrenzt vorhanden sind, fokussierte sich die Forschung in den letzten Jahrzehnten auf umweltfreundliche, erneuerbare Energiequellen. Die Nutzung der Sonnen- und Erdwärme wird immer beliebter, die entsprechenden technischen Anlagen immer ausgefeilter. Während diese früher bedeutend teurer waren als herkömmliche Anlagen, kann man heute mit Sicherheit feststellen, dass sich die Nutzung alternativer Energiequellen in jeder Hinsicht lohnt. Im letzten Teil unseres Energielexikons gehen wir der Bedeutung folgender Begriffe auf den Grund:

Solarthermie

Kollektoren sammeln Sonnenenergie und erwärmen damit Wasser, das in einem hoch gedämmten Pufferspeicher gelagert wird. Der Speichertank ist meist an den Heizkreislauf angeschlossen und speichert auch das Warmwasser zum Duschen, Baden und Abwaschen. Gängige Flach- oder Röhrenkollektoren decken den Jahresbedarf eines vierköpfigen Haushalts zu zirka 65 Prozent.

U-Wert

Der U-Wert beziffert den sogenannten Wärmedurchgangswert. Das heisst er gibt an, wie viel Wärme pro Sekunde durch eine Bauteilfläche verloren geht, etwa durch ein Fenster, eine Aussentür oder Aussenwand. Die Masseinheit ist Watt geteilt durch Quadratmeter mal Kelvin (W/m²K). Je niedriger die Zahl, desto geringer ist der Wärmeverlust durch das Bauteil. Der Wärmedurchgangswert von Fenstern wird als Ug-Wert ausgedrückt, wobei das «g» für Glas steht.

Wärmepumpe

Die in Luft, Boden oder Grundwasser gespeicherte Energie der Sonne liefert der Wärmepumpe zirka 75 Prozent der Heizenergie. Mit nur 25 Prozent Fremdenergie – dem Strom für die Pumpe – produziert die Anlage 100 Prozent Heizleistung. Dazu wird der Aussenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme über ein Wärmetauschersystem entzogen. In einem Pumpenkreislauf wird diese Wärme dann auf die für Brauchwasser- und Heizzwecke geeignete Temperatur von zirka 40 Grad angehoben.

Autarke Passiv- und Plus-Energie-Häuser

Kennen Sie den Unterschied zwischen dem Passiv- und dem Plus-Energie-Haus? Beide kommen dank zukunftsweisender Dämmung und Lüftung mit einer minimalen Menge an Energie aus. Beim Plus-Energie-Haus geht man sogar einen Schritt weiter: Es dient nämlich selbst als kleines Kraftwerk. Passiv- und Plus-Energie-Häuser sind wahrhaft zukunftsweisend und verleihen ihren Besitzern das Gefühl absoluter Unabhängigkeit. Heute erfahren Sie, wie wir die Unterschiede zwischen den beiden Gebäudetypen in unserem Energielexikon definieren.

Das Passivhaus

Der Energiebedarf eines Passivhauses ist extrem niedrig. Da es hoch wärmegedämmt ist, benötigt es keine klassische Heizung, dafür aber eine kontrollierte Lüftung. Der Heizenergiebedarf eines solchen Gebäudes liegt bei maximal 15 kWh/m2/a, der Primärenergiebedarf bei maximal 40 kWh/m2/a.

Das Plus-Energie-Haus

Ein solches Plus-Energie-Haus erzeugt rechnerisch mehr Energie, als es verbraucht. Dies wird bewerkstelligt durch eine sehr effiziente Dämmung, einen geringen Energiebedarf und die Erzeugung von Solarstrom.

Die Photovoltaik

Mit Photovoltaik gewinnt man Strom aus Sonnenlicht. Der erzeugte Gleichstrom wird in Wechselstrom umgewandelt. Die Betreiber einer Photovoltaikanlage verbrauchen den Strom entweder selbst oder speisen ihn gegen Vergütung ins Stromnetz ein.

Wünschen Sie weitere Ausführungen zu diesen Themen? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

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