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Kontaktieren Sie uns: 062 787 87 87 | info@domotec.ch

Besuchen Sie uns an der Habitat-Jardin in Lausanne

Vom 4. Bis 12. März 2017 findet die Messe Habitat-Jardin in der Expo Beaulieu in Lausanne statt. Die einzige und einzigartige waadtländische Messe für Wohnen und Aussenraumgestaltung bietet ein vollständiges und qualitativ hochwertiges Angebot an Produkten und Dienstleistungen.

Auch wir sind mit unserer aktuellen Produktpalette vor Ort. Nutzen Sie die Gelegenheit und schauen Sie an unserem Stand Q103, in der Halle 17 vorbei. Wir laden Sie gerne auf einen Kaffee oder auf ein Glas Weisswein ein und präsentieren Ihnen Lösungen, die Sie begeistern werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Energielexikon für Laien

Heute stellen wir Ihnen unser eigens für Sie erstelltes Energielexikon vor, das spezifische Fachbegriffe im Bereich Heizung und Energie verständlich erklärt. Beim Studium von Fachberichten lernt man oft viel Interessantes und Brauchbares. Den Autoren ist jedoch meist nicht bewusst, dass sie für Laien schreiben, welche die Fachbegriffe nicht verstehen. Was verstehen Sie zum Beispiel unter dem Primärenergiebedarf oder der Brennwerttechnik? In vier Beiträgen erklären wir je drei bis vier Fachbegriffe rund ums Thema Heizung und Energie.

Brennwerttechnik

Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht nach der physikalischen Verbrennungsgleichung Kohlendioxid CO² und Wasser H2O. Bei der normalen Verbrennung liegt das anfallende Wasser im Abgas dampfförmig vor. Die Brennwerttechnik kühlt den Wasserdampf unter den Taupunkt ab. Es entsteht flüssiges Kondensat. Diese Umwandlung setzt Wärme frei, die dem Heizsystem zugeführt wird.

Endenergiebedarf

Der Begriff bezeichnet die Energiemenge in Kilowattstunden, die – unabhängig vom individuellen Verbrauch – für die Gebäudebeheizung aufgebracht wird. Bei der Berechnung berücksichtigt man den Heizwärme- und Warmwasserbedarf sowie die Verluste des Heizungssystems und des Warmwasserbereitungssystems.

Primärenergiebedarf

Dieser Wert beziffert die gesamte Energie, die für Heizung, Lüftung, Warmwasser und haustechnische Hilfsgeräte, zum Beispiel Wärmepumpen, verbraucht wird. Man misst den Wert in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2/a). Darin ist auch berücksichtigt, wie viel Energie für die Produktion und den Transport von Gas, Öl, Holzpellets oder Strom anfällt: Strom erhöht die Zahl, Holz verringert sie. Je höher die Endsumme ausfällt, desto schlechter ist die Ökobilanz des Hauses.

Energieausweis

Der Energieausweis ist ein Pflichtdokument für privat vermietete Immobilien. Es darf nur von zugelassenen Experten ausgestellt werden und belegt, wie hoch der Endenergie- und Primärenergiebedarf eines Gebäudes pro Jahr und Quadratmeter sind.

Praktisches Nachschlagewerk

Wie eingangs angekündigt, servieren wir ihnen die Informationen häppchenweise. Damit Sie aber nicht jeden Beitrag einzeln ausdrucken müssen, fassen wir alle Begriffe in einem fünften Beitrag für Sie in einem praktischen Nachschlagewerk zusammen. Bleiben Sie dran, es lohnt sich!

Haben Sie Ihre Heizkosten im Griff?

Haben Sie Ihre Heizkosten im Griff oder ist es (noch) umgekehrt? Es ist bei weitem nicht immer eine marode Heizung, die die Rechnung am Ende der Wintersaison in die Höhe schnellen lässt. Durch ein paar einfache Verhaltensmassnahmen kann man während der Heizperiode nämlich eine Menge Energie sparen. Heute geben wir Ihnen ein paar Tipps, worauf Sie künftig achten können. Die Umwelt wird es Ihnen danken, und die gesparten Franken können wesentlich sinnvoller in die Frühlingsferien investiert werden.

Jedes Grad zählt

Im Wohnbereich gelten Temperaturen von 20 bis 22 Grad Celsius als absolut ausreichend, in den Schlafzimmern darf es mit 16 bis 18 Grad sogar bedeutend kühler sein. Die meisten Menschen schlafen nämlich besser bei niedrigeren Temperaturen. Schon eine geringfügige Senkung der Raumtemperatur zeitigt einen beachtlichen Spareffekt, denn mit jedem Grad spart man sechs Prozent Heizenergie. Tipp: Installieren Sie Thermometer in den Räumen und Thermostate an den Heizkörpern.

Gut lüften

Die korrekte Frischluftzufuhr ist ein wesentlicher Sparfaktor. Auch wenn es draussen sehr kalt ist, sollte man täglich zwei- bis dreimal bei weit geöffneten Fenstern lüften. Mit der Frischluft erhöht sich auch die Luftfeuchtigkeit im Raum. Völlig ineffizient ist das Lüften bei dauerhaft geöffneten Kippfenstern. Dabei geht viel Heizwärme verloren, richtig durchgelüftet werden die Räume aber nicht. Ebenfalls sollte man darauf achten, die Heizkörper nicht mit Möbeln oder Vorhängen zu verdecken, sonst können sie die Wärme nicht optimal abgeben.

Bauliche Veränderungen

Vor allem bei älteren Häusern lohnt es sich oft energietechnisch und finanziell, die Gebäudehülle zu erneuern oder die Heizung zu ersetzen. Ein gut gedämmtes Haus benötigt viel weniger Heizenergie, und moderne Heizungen arbeiten wesentlich effizienter, selbst wenn man nicht auf Alternativenergien umstellt.

 

Skiferien für die Heizung

Endlich ist es soweit. Die Skiferien stehen vor der Tür. Gewöhnlich sind noch tausend kleine Dinge zu erledigen, bevor man endlich fahren kann: packen, aufräumen, letzte Einkäufe tätigen. Unentbehrlich ist auch ein Schlussrundgang durch Haus oder Wohnung, um ja nichts Wichtiges zu vergessen. Sind alle Lichter und der Herd ausgeschaltet? Ist die Tür abgeschlossen? Und was ist mit der Heizung? Wenn die Hausbewohner in die Ferien fahren, gibt es keinen Grund, nicht auch ihr ein wenig Ruhe zu gönnen.

Ferienprogramm für die Heizung

Manche Heizungen verfügen über ein automatisches Ferienprogramm, das man eine Stunde vor der Abreise aktivieren kann. Es reduziert die Heizaktivität auf ein Minimum, sorgt aber dafür, dass die Anlage einige Stunden vor der Heimkehr wieder auf Vollbetrieb schaltet und Sie ein gemütlich warmes Heim betreten können. Falls kein Ferienprogramm vorhanden ist, lässt sich die Heizung von Hand auf Reduzierbetrieb umschalten. Keine Sorge, Ihr Haus wird dabei nicht einfrieren! Allerdings empfiehlt es sich, bei der Rückkehr noch für ein paar Stunden den warmen Skipulli anzubehalten. Wenn man sogleich wieder auf Normalbetrieb umstellt, ist nach einem halben Tag, bei Fussbodenheizungen etwas länger, die gewünschte Temperatur im Haus wieder erreicht. Oder man beauftragt einen lieben Nachbarn, den Regler rechtzeitig vor der Ankunft hochzuschalten. Wie man das Ferienprogramm aktiviert oder die Heizung auf Sparbetrieb schaltet, erfährt man aus der Betriebsanleitung.

Sind die Läden zu, bleibt die Wärme drin

Das Umschalten auf Ferien- oder Reduzierbetrieb lohnt sich bereits bei Abwesenheiten ab einem Tag, also auch bei Kurzreisen übers Wochenende. Zusätzlich spart man Heizenergie, wenn man vor der Abreise überprüft, ob alle Fenster fest verschlossen sind. Auch geschlossene Fensterläden und Storen helfen mit, die Wärme im Haus zu halten. Nicht vergessen sollte man die Frischluftklappe des Cheminées. So, nun aber guten Gewissens ab in die Ferien! Wir wünschen Ihnen viel Spass und „Ski Heil“.

 

Eine perfekt durchdachte Heizungssanierung

Planen Sie eine Heizungssanierung? Einer unserer Kunden, ein passionierter Ingenieur mit einem Faible für innovative Energiefragen, hat vor drei Jahren die damals fast 20jährige Öl-Heizung seines Einfamilienhauses aus- und unsere Wärmepumpen-Lösung Rotex HPSU compact mit Solaranbindung eingebaut.

Verschiedene Gründe gaben Anlass, die alte Öl-Heizung auszutauschen. Fast 20 Jahre zuvor hatte die Familie eine Ölheizung in ihr neu erstelltes 10,5-Zimmer Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung integriert. Damals kostete eine Tankfüllung noch 570 Franken. Je nach Tagespreis belaufen sich die Kosten für die gleiche Menge Heizöl mittlerweile auf 2‘300 Franken. Kommt hinzu, dass sich der Ölgeruch, aus welchen Gründen auch immer, in den Mauern des Hauses eingenistet hatte und für die Familie allgegenwärtig war. Die Frage nach einer neuen Heizung hätte sich, so der Bauherr, früher oder später sowieso gestellt. Um einen potenziellen Ausfall im Winter zu vermeiden, plante er den Umbau auf das Frühjahr.

Die Evaluationsphase, die zur perfekten Heizungssanierung führt

Für die Evaluation der Heizungssanierung setzte sich der Familienvater ausführlich mit Informationsplattformen im Internet, unter anderem mit www.bauförderer.ch, sowie mit Referenzen aus seinem früheren Arbeitsumfeld auseinander. Die Entscheidung für unsere Wärmepumpe Rotex HPSU compact mit Solaranbindung fiel aufgrund des hohen Qualitätsstandard, des sehr guten Kosten-/Nutzenverhältnisses sowie aufgrund seiner persönlicher Erkenntnisse aus den Internetrecherchen. Auf der Suche nach entsprechenden Referenzobjekten stiess er unter anderem auf Objektreportagen aus Frankreich, Spanien, Italien, Griechenland, Finnland und Norwegen. Diese Reportagen zeigten ihm deutlich auf, dass die Rotex HPSU-Wärmepumpen sowohl bei sehr warmen Temperaturen als auch bei klirrender Kälte ausgezeichnete Kühl- und Heizleistungen vollbringen. Bei der Evaluation zog er auch eine Erdsonde in Erwägung. Weil die Wirkungsdifferenz zwischen Wärmepumpe und Erdsonde für sein Einfamilienhaus aber lediglich 7% beträgt, und sich die Investitionen inklusive Bohrarbeiten im Garten und nachfolgender Gartengestaltung die Waagschale hielten, beschloss der Bauherr eine Wärmepumpe mit Solaranbindung sowie eine Photovoltaik-Anlage einzubauen. Dank dieser Lösung ist die Familie jetzt in der Lage, während drei bis vier Monaten im Jahr ihren eigenen Strom herzustellen.

Die Umsetzung

Für den Einbau der neuen Anlagen waren keine grösseren baulichen Massnahmen erforderlich. Die Baueingaben für die Anlagen auf dem Dach wurden von der städtischen Bauverwaltung ohne Auflagen genehmigt. Einzig die Wärmepumpe-Anlage mit Solaranbindung benötigte eine Kernlochbohrung im Keller, die jedoch innerhalb eines halben Tages ausgeführt wurde. Und weil der Kamin fortan nicht mehr für die Ölheizung benötigt wird, wurde er kurzerhand als Stromschacht für die elektrischen Leitungen der Solarpanele und der Photovoltaik-Anlage umfunktioniert. Die gesamte Umrüstung, inklusive Ausbau der alten Ölheizung, nahm zehn Arbeitstage in Anspruch.

Die Bilanz

Abgesehen von der Investition in die neue Heiz- und Stromanlage, fallen die Betriebs- und Wartungskosten seither niedriger aus als zuvor. Die Kosten für den Kaminfeger stiegen in den letzten 20 Jahren um fast 200% . Dank der neuen Heizanlage entfallen diese jetzt gänzlich. Genauso wie die Ölbrenner-Wartungen, die in der besagten Region jährlich durchgeführt werden. Rechnet man die Stromkosten hinzu, welche durch die kostenlose Sonnenenergie gespart werden, dürfte die innovative und durchdachte Heizungssanierung der Familie in Zukunft erfreuliche Bilanzen generieren.

Zahlen und Fakten

– Haus/Jahrgang 1994
– Anzahl Zimmer: 10,5 Zimmer, inklusive Einliegerwohnung
– Wohnfläche: 240 qm2
– Raumhöhe: 2,30 m
– Wärmebedarf: Anzahl Liter Öl/Jahr 3‘200 x 4 = 12,8 kw
– Heizungsanlage: Domotec Rotex HPSU compact mit Solaranbindung
– Photovoltaik-Anlage: Schürch und Egli http://www.schuerch-egli.ch/
– Planung und Installation: Gut Heizungs- und Klimatechnik, Willisau http://www.gutag.ch/home.html

 

 

Frohe Weihnachten

Wir wünschen Ihnen von Herzen frohe Weihnachten mit viel Zeit und Musse im Kreis Ihrer Familie und Freunden. Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute, Gesundheit und hoffnungsvolle Ausblicke.

Smart heizen mit Netatmo

Sie wollen smart heizen? Und Sie kommen abends nach der Arbeit nicht gern in ein kaltes Haus zurück? Dann sollten Sie den Thermostat von Netatmo kennenlernen. Denn er erlaubt dem Nutzer, die Heizung von unterwegs über Smartphone, Tablet oder PC zu kontrollieren. Der smarte kleine Helfer entwirft ein Muster der Gewohnheiten seines Besitzers und richtet sich automatisch danach. Dabei berücksichtigt er die Aussentemperatur, die Dämmung des Hauses und die benötigte Aufwärmzeit. Finden Sie auf http://check.netatmo.com heraus, ob Ihr Heizsystem mit dem intelligenten Thermostat kompatibel ist.

Das passende Geschenk für sich oder für den Liebsten

Wer noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für sich oder für den Liebsten ist, findet den Thermostaten von Netatmo beim Installateur oder im Fachhandel.

  

 

 

 

Warum soll man in der Schweiz Wasser sparen?

Warum soll man in der Schweiz Wasser sparen? Es fällt schliesslich in rauen Mengen vom Himmel. Nun, ganz so einfach ist es nicht. Denn erstens tropft das feuchte Nass nicht in Trinkwasserqualität auf die Erde und zweitens benötigt das Aufheizen des Warmwassers eine Unmenge an Energie. Jüngsten Berechnungen zufolge verschlingt dieser Prozess rund 12 Prozent des Energiebedarfs eines durchschnittlichen Haushalts. Allein durch einfache Verhaltensmassnahmen lässt sich diese Menge erheblich reduzieren.

Duschen statt baden

Gehören Sie auch zu den Menschen, die gerne lange und ausgiebig unter der heissen Dusche stehen? Keine Angst, das wollen wir Ihnen nicht nehmen. Im Gegenteil, duschen ist wesentlich effizienter als baden, denn eine Dusche benötigt 2,5 Kilowattstunden weniger Strom als ein Vollbad. Mit dieser Energiemenge könnte man für vier Personen fünfmal Spaghetti kochen. Wasser gibt es in der Schweiz zwar genug, aber um 150 Liter Badewasser auf 40 Grad Celsius zu erwärmen, benötigt ein Elektroboiler etwa fünf Kilowattstunden Strom. Nur rund ein Drittel davon benötigt er für die 50 Liter Warmwasser, die man für eine fünfminütige Dusche verbraucht. Wer duscht, statt zu baden, spart jedes Mal etwa 60 Rappen, wer das Wasser beim Einseifen abdreht, spart noch mehr.

Elektroboiler sind ineffizient

Wie wir schon in früheren Blogbeiträgen klargestellt haben, arbeiten Elektroboiler sehr ineffizient. Trotzdem sind in der Schweiz noch rund eine Million solcher Geräte in Betrieb. Diese sind für drei Prozent des gesamten Stromverbrauchs verantwortlich. In den meisten Fällen lohnt es sich, auf eine andere Form der Wärmeaufbereitung umzustellen, beispielsweise auf eine Wärmepumpe, Sonnenkollektoren oder einen Wärmepumpenboiler. Der Abschied vom Elektroboiler würde die Stromkosten um 50 bis 80 Prozent senken.

Sauber mit weniger Tropfen

Die meisten Duschköpfe lassen mehr Wasser durchlaufen, als man tatsächlich braucht. Auch Duschbrausen mit Luftdüsen genügen höchsten Ansprüchen. Hier kann man die Hälfte der Energiemenge einsparen, ohne auch nur das Geringste zu merken. Vor dem Kauf sollte man sich jedoch darüber informieren, welches Sparsystem zu den Installationen im eigenen Bad passt. Auch mit geeigneten Badarmaturen lässt sich eine Menge Energie sparen. Seit 2011 gibt es für Brausen, Düsen und Armaturen ein Energieetikett. Laut Berechnungen des Bundesamtes für Energie kann ein Vierpersonen-Haushalt jährlich 270 Franken an Energie- und Wasserkosten sparen mit Sanitärprodukten, die mit dem Energiesparlabel ausgezeichnet sind.

Wasser sparen beim Zähneputzen

Viele Menschen lassen den Wasserhahn aufgedreht, während sie sich die Zähne putzen. Trinkwasser sprudelt ungenutzt ins Lavabo und die Kanalisation. Eine vierköpfige Familie kann so problemlos 30 000 Liter Wasser pro Jahr verschwenden. Selbst wenn es sich um kaltes Wasser handelt, geht damit eine erhebliche Stromvernichtung einher, denn die Wasserwerke benötigen 20 Kilowattstunden Strom für den Transport des Wassers. Dazu kommt die Energie für dessen Aufbereitung. Das verschwendete Wasser allein kostet die Familie 60 Franken.

Wet dog

Dem Winter clever einheizen

In dieser Woche kündigten die ersten Schneeflocken den Winter an. Und obwohl wir jedes Jahr aufs Neue mit klirrend kalten Wintermonaten rechnen, überrascht uns die kalte Jahreszeit manchmal auch mit frühlingshaften Temperaturen. Gut, wenn sich die Heizung an solchen Tagen mit wenigen aber effizienten Massnahmen regeln lässt. Einige Heizanlagen verfügen über Ganzjahres-Regler, die automatisch auf Temperaturschwankungen reagieren. Bei allen anderen Systemen lohnt es sich, den Wetterbericht im Auge zu behalten und die Heizleistung manuell anzupassen.

Fühlen, beobachten und handeln

Im Winter ist es manchmal schwierig, die optimale Raumtemperatur zu finden. Bei milder Witterung werden die Räume rasch als überheizt empfunden. In solchen Phasen ist das «Dauerlüften» die schlechteste Lösung. Vielmehr lohnt es sich, die Heizung auf Nacht- oder gar Sommerbetrieb umzuschalten. Wenn man generell das Gefühl hat, dass die Temperaturen zu hoch oder zu tief eingestellt sind, muss die Heizkurve angepasst werden. Die dazu benötigten Informationen sind in den entsprechenden Betriebsanleitungen zu finden. Wenn nicht, hilft der Installateur gerne weiter. Übrigens sind heute auch moderne Fernbedienungen erhältlich, mit denen man die Heizung bequem vom Wohnzimmer aus regulieren kann.

Bei Nacht und Tag richtig Lüften

Grundsätzlich empfehlen wir, während der Heizsaison nachts die Fenster- oder Rollläden zu schliessen. Dank dieser Massnahme kühlt das Haus weniger aus. Falls Sie bei offenem Fenster schlafen, sollten Sie nicht vergessen, die Ventile am Heizkörper zuzudrehen oder die Leistung der Bodenheizung im Schlafzimmer zu drosseln. So vermeiden Sie es, die kühle Nachtluft teuer aufzuheizen. Auch verschwenden ständig geöffnete Kippfenster viel Energie und versorgen die Räume erst noch unzureichend mit frischer Luft. Öffnen Sie stattdessen lieber drei Mal täglich mehrere Fenster gleichzeitig für fünf bis zehn Minuten. Durch dieses Querlüften entweicht weniger Wärme und es gelangt mehr frische Luft in die Räume. Ist ein Cheminée vorhanden, sollten Sie zudem regelmässig kontrollieren, ob die Haube heruntergelassen und die Frischluftklappen geschlossen sind.

Bedarfsgerecht heizen

Welches ist nun aber die «korrekte» Raumtemperatur? Das lässt sich so nicht sagen, weil jeder Mensch andere Bedürfnisse hat. Es gibt jedoch Richtwerte, an die man sich halten kann:

– in Badezimmern ca. 23 °C (Position 4 am Thermostatventil)
– im Wohn- und Aufenthaltsbereich ca. 20 °C (Position 3)
– in Schlafräumen ca. 17 °C (Position 2)
– in wenig genutzten Räumen die Heizung abstellen (Position *)

Übrigens, haben Sie gewusst, dass sich mit jedem Grad Raumtemperatur die Heizkosten um sechs Prozent erhöhen? Möglichst bedarfsgerechte Einstellungen lohnen sich also auch in finanzieller Hinsicht.

Wir wünschen Ihnen einen angenehm temperierten Winter. Bei Fragen stehen für Ihnen gerne zur Verfügung.

3d rendering of chair and various lit candles near fireplace in recreation room of luxury home

So starten Sie richtig in die Heizsaison

Verpassen Sie nicht, richtig in die Heizsaison zu starten. Denn während wir Menschen uns jetzt wieder mit kuschelweichen Wollpullovern ausrüsten, braucht auch die Heizung ein paar Streicheleinheiten, um fit in die kalte Jahreszeit zu starten.

Kontrolle nach Inbetriebnahme

Kontrollieren Sie eine halbe Stunde nach der Inbetriebnahme der Heizung, ob die Heizkörper warm werden. Bleiben diese kalt, empfiehlt sich eine Kontrolle der Heizanlage, bevor man die Temperaturregler an den Radiatoren verstellt. Prüfen Sie, ob der Brenner arbeitet und die Umwälzpumpe in Betrieb ist. Es kommt vor, dass Letztere nicht auf Anhieb in Schwung kommt. Auf der Manometeranzeige lässt sich ablesen, ob genügend Wasser im Heizungssystem kursiert. Eventuell müssen die Heizkörper entlüftet und Wasser nachgefüllt werden. Bei ernsteren Startschwierigkeiten hilft der Installateur weiter.

Nur heizen wenn nötig

Haben Sie sich schon einmal überlegt, ob jeder Raum in Ihrer Wohnung oder in Ihrem Haus dauerhaft beheizt werden muss? Wenn nicht, macht es durchaus Sinn, die Heizleistung nach Bedarf anzupassen. Hier lässt sich die Wärme über die Ventile am Heizkörper regulieren. Auch darf die Heizung ruhig auf Sparflamme laufen, wenn man nicht zu Hause ist. Dasselbe gilt während der Nacht. Grundsätzlich lautet die Faustregel für Radiatorenheizungen: Eine Stunde vor dem Verlassen des Hauses oder Zubettgehen sollte der Betrieb reduziert, beziehungsweise eine Stunde vor der Ankunft zu Hause oder der Weckzeit der Vollbetrieb wieder aufgenommen werden. Für Bodenheizungen gilt die zwei- bis dreifache Anlauf-, beziehungsweise Reduktionszeit. In der Betriebsanleitung steht, wie die Zeitschaltuhr richtig programmiert wird.

Achten Sie auch auf Möbel und Vorhänge, die vor der Heizung stehen oder diese verdecken. Sie reduzieren die Wärmeabgabe nämlich spürbar und sollten wenn möglich ein wenig weggerückt oder anders drapiert werden.

 

Saubere Luft im Heizraum kann helfen, Störungen zu verhindern

Jede Form von Verbrennung braucht Luft. Ist diese staubbelastet, wird die Verbrennung beeinträchtigt. Das erhöht wiederum den Schadstoffausstoss und den Verbrauch. Zudem wird der Brenner störungsanfällig. Daher sollte der Heizraum zu Beginn der Heizsaison gründlich und nachher von Zeit zu Zeit gereinigt werden.

Dokumente griffbereit halten

Um Stress zu vermeiden, empfehlen wir, die Bedienungsanleitung und den Anlagebeschrieb immer bei der Heizung zu deponieren. Denn auch der Heizungsinstallateur wirft bei komplexen Problemen gerne mal einen Blick in eine Anleitung. Sollten die Dokumente nicht mehr vorhanden sein, können Sie diese bei Ihrem Installateur anfordern und in den meisten Fällen von der Hersteller-Homepage herunterladen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen wunderbaren Start in eine gemütlich-warme Herbst- und Wintersaison 2016/17. Haben Sie Fragen zu Ihrer Heizung? Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Mom with child reading book and relaxing by the fire place some cold evening, winter weekends, cozy scene