• de_DE
  • fr_FR
  • it_IT

Kontaktieren Sie uns: 062 787 87 87 | info@domotec.ch

Unser Energielexikon auf einen Blick

In den vergangenen Wochen haben wir in unserem Energielexikon unterschiedliche Begriffe aus der Fachwelt der Heiztechnik genauer erklärt. Heute präsentieren wir eine zusammenhängende, alphabethisch geordnete Gesamtausgabe, angefangen von „B“ wie Brennwerttechnik bis „W“ wie Wärmepumpe. Haben Sie Fragen zu Energiethemen, die hier nicht erklärt werden? Zögern Sie nicht, uns anzurufen, wir sind gerne für Sie da.

Unser Energielexikon erklärt die wichtigsten Fachbegriffe einfach und verständlich

Brennwerttechnik

Die Brennwerttechnik nutzt die durch Verbrennung von Öl, Gas, Holz oder Pellets freiwerdende Energie doppelt. Anders als bei den früheren Niedertemperaturkesseln wird bei der Brennwerttechnik auch die Restwärme aus den Abgasen gewonnen durch Kondensation des enthaltenen Wasserdampfes.

Endenergiebedarf

Der Begriff Endenergiebedarf bezeichnet die Energiemenge in Kilowattstunden, welche für die Gebäudebeheizung aufgebracht werden muss, unabhängig vom individuellen Verbrauch. Berücksichtig werden dabei der Heizwärme- und Warmwasserbedarf sowie die Verluste des Heizungssystems und des Warmwasserbereitungssystems.

Energieausweis

Der Energieausweis ist ein Pflichtdokument für privat vermietete Immobilien. Es darf nur von zugelassenen Experten ausgestellt werden und belegt, wie hoch Endenergie- und Primärenergiebedarf eines Gebäudes pro Jahr und Quadratmeter sind.

Effizienzhaus 40, 55, 70, …

Der von der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW des Bundes geschaffene Begriff  Effizienzhaus definiert den Energiestandard von Wohnhäusern und bildet die Grundlage für die Vergabe von Fördergeldern. Die Zahl bezeichnet den Prozentsatz, den das jeweilige Objekt anstelle der gesetzlich verlangten Norm, also 100 Prozent, tatsächlich an Energie benötigt. Also je niedriger die Zahl, desto besser.

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die Energieeinsparverordnung legt fest, wie hoch der Energiebedarf von neuen Häusern und sanierten Altbauten maximal sein darf. Diese Werte werden in regelmässigen Abständen angepasst.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das ist ein Gesetz zur Förderung und zum Ausbau von Strom- und Wärmeerzeugung aus regenerativen Energiequellen. Darin ist unter anderem die Einspeisevergütung für Solarstrom festgelegt.

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWG)

Dieses Gesetz legt verbindlich fest, wie hoch der Anteil an regenerativen Energien wie Sonnenlicht, Biomasse oder Erdwärme zum Beheizen eines Neubaus sein muss. Diese Werte werden von Zeit zu Zeit angepasst.

Passivhaus

Der Energiebedarf eines solchen Gebäudes ist extrem niedrig. Da es hoch wärmegedämmt ist, benötigt es keine klassische Heizung, dafür aber eine kontrollierte Lüftung. Der Heizenergiebedarf eines Passivhauses liegt bei maximal 15 kWh/m2/a, der Primärenergiebedarf bei maximal 40 kWh/m2/a.

Photovoltaik

Mit dieser Technik gewinnt man Strom aus Sonnenlicht. Der erzeugte Gleichstrom wird in Wechselstrom umgewandelt. Die Betreiber einer Photovoltaikanlage verbrauchen den Strom entweder selbst oder speisen ihn gegen Vergütung ins Stromnetz ein.

Plus-Energie-Haus

Ein solches Gebäude erzeugt rechnerisch mehr Energie, als es verbraucht. Dies wird bewerkstelligt durch eine sehr effiziente Dämmung, einen geringen Energiebedarf und die Erzeugung von Solarstrom.

Primärenergiebedarf

Dieser Wert beziffert die gesamte Energie, die für Heizung, Lüftung, Warmwasser und haustechnische Hilfsgeräte, zum Beispiel Wärmepumpen, verbraucht wird. Man misst den Wert in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2/a). Darin ist auch berücksichtigt, wie viel Energie für die Produktion und den Transport von Gas, Öl, Holzpellets oder Strom anfällt: Strom erhöht die Zahl, Holz verringert sie. Je höher die Endsumme ausfällt, desto schlechter ist die Ökobilanz des Hauses.

Solarthermie

Kollektoren sammeln Sonnenenergie und erwärmen damit Wasser, das in einem hoch gedämmten Pufferspeicher gelagert wird. Der Speichertank ist meist an den Heizkreislauf angeschlossen und speichert auch das Warmwasser zum Duschen, Baden und Abwaschen. Gängige Flach- oder Röhrenkollektoren decken den Jahresbedarf eines vierköpfigen Haushalts zu zirka 65 Prozent.

U-Wert

Der U-Wert beziffert den sogenannten Wärmedurchgangswert. Das heisst er gibt an, wie viel Wärme pro Sekunde durch eine Bauteilfläche verloren geht, etwa durch ein Fenster, eine Aussentür oder Aussenwand. Die Masseinheit ist Watt geteilt durch Quadratmeter mal Kelvin (W/m²K). Je niedriger die Zahl, desto geringer ist der Wärmeverlust durch das Bauteil. Der Wärmedurchgangswert von Fenstern wird als Ug-Wert ausgedrückt, wobei das «g» für Glas steht.

Wärmepumpe

Die in Luft, Boden oder Grundwasser gespeicherte Energie der Sonne liefert der Wärmepumpe zirka 75 Prozent der Heizenergie. Mit nur 25 Prozent Fremdenergie – dem Strom für die Pumpe – produziert die Anlage 100 Prozent Heizleistung. Dazu wird der Aussenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme über ein Wärmetauschersystem entzogen. In einem Pumpenkreislauf wird diese Wärme dann auf die für Brauchwasser- und Heizzwecke geeignete Temperatur von zirka 40 Grad angehoben. Lesen Sie dazu auch die Beiträge von Gebäudeklima-Schweiz: https://www.gebaeudeklima-schweiz.ch/fachthemen/waermepumpen/

 

Sonne und Erde als Energiequellen

Weil fossile Brennstoffe nicht nur umweltschädigend, sondern auch begrenzt vorhanden sind, fokussierte sich die Forschung in den letzten Jahrzehnten auf umweltfreundliche, erneuerbare Energiequellen. Die Nutzung der Sonnen- und Erdwärme wird immer beliebter, die entsprechenden technischen Anlagen immer ausgefeilter. Während diese früher bedeutend teurer waren als herkömmliche Anlagen, kann man heute mit Sicherheit feststellen, dass sich die Nutzung alternativer Energiequellen in jeder Hinsicht lohnt. Im letzten Teil unseres Energielexikons gehen wir der Bedeutung folgender Begriffe auf den Grund:

Solarthermie

Kollektoren sammeln Sonnenenergie und erwärmen damit Wasser, das in einem hoch gedämmten Pufferspeicher gelagert wird. Der Speichertank ist meist an den Heizkreislauf angeschlossen und speichert auch das Warmwasser zum Duschen, Baden und Abwaschen. Gängige Flach- oder Röhrenkollektoren decken den Jahresbedarf eines vierköpfigen Haushalts zu zirka 65 Prozent.

U-Wert

Der U-Wert beziffert den sogenannten Wärmedurchgangswert. Das heisst er gibt an, wie viel Wärme pro Sekunde durch eine Bauteilfläche verloren geht, etwa durch ein Fenster, eine Aussentür oder Aussenwand. Die Masseinheit ist Watt geteilt durch Quadratmeter mal Kelvin (W/m²K). Je niedriger die Zahl, desto geringer ist der Wärmeverlust durch das Bauteil. Der Wärmedurchgangswert von Fenstern wird als Ug-Wert ausgedrückt, wobei das «g» für Glas steht.

Wärmepumpe

Die in Luft, Boden oder Grundwasser gespeicherte Energie der Sonne liefert der Wärmepumpe zirka 75 Prozent der Heizenergie. Mit nur 25 Prozent Fremdenergie – dem Strom für die Pumpe – produziert die Anlage 100 Prozent Heizleistung. Dazu wird der Aussenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärme über ein Wärmetauschersystem entzogen. In einem Pumpenkreislauf wird diese Wärme dann auf die für Brauchwasser- und Heizzwecke geeignete Temperatur von zirka 40 Grad angehoben.

Autarke Passiv- und Plus-Energie-Häuser

Kennen Sie den Unterschied zwischen dem Passiv- und dem Plus-Energie-Haus? Beide kommen dank zukunftsweisender Dämmung und Lüftung mit einer minimalen Menge an Energie aus. Beim Plus-Energie-Haus geht man sogar einen Schritt weiter: Es dient nämlich selbst als kleines Kraftwerk. Passiv- und Plus-Energie-Häuser sind wahrhaft zukunftsweisend und verleihen ihren Besitzern das Gefühl absoluter Unabhängigkeit. Heute erfahren Sie, wie wir die Unterschiede zwischen den beiden Gebäudetypen in unserem Energielexikon definieren.

Das Passivhaus

Der Energiebedarf eines Passivhauses ist extrem niedrig. Da es hoch wärmegedämmt ist, benötigt es keine klassische Heizung, dafür aber eine kontrollierte Lüftung. Der Heizenergiebedarf eines solchen Gebäudes liegt bei maximal 15 kWh/m2/a, der Primärenergiebedarf bei maximal 40 kWh/m2/a.

Das Plus-Energie-Haus

Ein solches Plus-Energie-Haus erzeugt rechnerisch mehr Energie, als es verbraucht. Dies wird bewerkstelligt durch eine sehr effiziente Dämmung, einen geringen Energiebedarf und die Erzeugung von Solarstrom.

Die Photovoltaik

Mit Photovoltaik gewinnt man Strom aus Sonnenlicht. Der erzeugte Gleichstrom wird in Wechselstrom umgewandelt. Die Betreiber einer Photovoltaikanlage verbrauchen den Strom entweder selbst oder speisen ihn gegen Vergütung ins Stromnetz ein.

Wünschen Sie weitere Ausführungen zu diesen Themen? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Geld und Strom sparen mit einer Warmwasser-Wärmepumpe

Wie lässt sich mit einer Warmwasser-Wärmepumpe Geld und Strom sparen? Viele wissen nicht, dass einer der intensivsten Stromverbraucher in Schweizer Haushalten der Elektroboiler ist. Die rein elektrische Erwärmung von Brauchwarmwasser ist jedoch höchst ineffizient und entspricht nicht mehr der aktuellen Energiepolitik. Es lohnt sich deshalb, einen Austausch durch eine Warmwasser-Wärmepumpe ins Auge zu fassen, auch wenn der Elektroboiler an und für sich noch funktionstüchtig ist.

Gut für die Umwelt – gut für das Portemonnaie

Eine Warmwasser-Wärmepumpe kostet mit rund 4‘000 Franken zwar etwa doppelt so viel wie ein Elektroboiler, ihr Einsatz reduziert Der aber der jährliche Stromverbrauch für den Hausbesitzer um zwei Drittel. Das heisst es können zirka 400 Franken pro Jahr an Energiekosten gespart werden. Bereits nach fünf Jahren ist der Umstieg somit amortisiert.

Eine Warmwasser-Wärmepumpe – zwei Bauarten

Der Warmwasser-Wärmepumpe dient die Umgebungsluft als Wärmequelle. Steckfertige Geräte sind äusserlich kaum von gängigen Elektroboilern zu unterscheiden. Sie bestehen aus einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einem Warmwasserspeicher. Man unterscheidet zwischen zwei Bauarten:

Bei Kompaktgeräten ist die Wärmepumpe im Speicher integriert. Die Zu- und Abluft wird mittels eines Kanalsystems von der Aussenluft zum Wärmepumpen-Boiler geführt. Überschüssige Umgebungswärme kann als Wärmequelle genutzt werden.

Bei Split-Geräten wird das Wärmepumpenaggregat im Freien und der Warmwasserspeicher im Gebäude installiert.

Aufs Gütesiegel achten

Einen Elektroboiler durch eine Warmwasser-Wärmepumpe zu ersetzen, ist in einem Einfamilienhaus keine grosse Sache und dauert in der Regel nicht länger als einen Tag. Bauliche Massnahmen sind im Normalfall nicht nötig. Aber Achtung: Ausschliesslich bei geprüften Geräten mit dem Wärmepumpen-Gütesiegel der FWS sind Qualität, Effizienz und Sicherheit gewährleistet. Wer die Umwelt zusätzlich schützen möchte, versorgt die neue Wärmepumpe mit Ökostrom. Über Zuschüsse für den Ersatz des Elektroboilers informiert: www.energiefranken.ch.

 

Warmwasser-Wärmepumpen NUOS

Die Heizung macht jetzt mal Pause

Die Tage werden wieder länger, die Sonne wagt sich hinter grauen Wolken hervor, lässt den Schnee auf den Gipfeln schmelzen und wärmt die Räume auf. Es ist Zeit, die Heizung in die Pause zu schicken und Bilanz zu ziehen.

Einfache Energiebuchhaltung

Wir haben in vergangenen Blogbeiträgen verschiedene Energiesparmassnahmen vorgestellt, die man mit einfachen Mitteln selbst umsetzen kann. Zudem haben wir die Vorzüge neuer, sparsamerer Heizsysteme aufgezeigt. Um jedoch auch feststellen zu können, wie viel Energie man durch die getroffenen Massnahmen gewonnen hat, empfiehlt es sich, eine einfache Energiebuchhaltung zu führen. Ausserdem liefert sie wertvolle Hinweise auf eine allfällige Störung bei der Anlage.

Den Verbrauch ermitteln

Am einfachsten geht das natürlich mit einem Öl- beziehungsweise Gaszähler oder über den Betriebsstromstundenzähler. Wenn die Anlage über keinen Zähler verfügt, lässt sich der Verbrauch auch mittels Gas- oder Ölrechnung ermitteln. Am besten tragen Sie den Jahres-Energieverbrauch in eine einfache Tabelle ein, die Sie auf dem Computer, dem Smartphone oder in einem Heft anlegen. Bereits im nächsten Jahr können Sie den Verbrauch vergleichen, indem sie dessen Zu- oder Abnahme berechnen.

Das Ergebnis bewerten

Der Verbrauch hat abgenommen? Bravo! Ihre Massnahmen zur Optimierung tragen Früchte. Machen Sie weiter so! Hat der Verbrauch um weniger als 10 % zugenommen, ist dies noch kein Grund zur Sorge. Nicht jeder Winter bringt gleich tiefe Temperaturen oder gleich viele kalte Tage mit sich. Auch können veränderte Gewohnheiten einen geringen Unterschied ausmachen. Hat der Verbrauch hingegen um mehr als 10 % zugenommen, sollten Sich sich folgende Fragen stellen:

  1. Haben Sie Ihr Haus ausgebaut und die Nutzungsfläche vergrössert?
  2. Wurden Störungen der Heizanlage festgestellt, die jetzt aber behoben sind?
  3. War der Winter im Vergleich zum Vorjahr deutlich kälter?

Sollte sich aus keinem dieser Punkte eine plausible Erklärung ergeben, dann wird es Zeit, Ihren Installateur für eine Prüfung der Heizanlage zu kontaktieren. Er findet schnell heraus, woran es liegt und in der nächsten Heizperiode läuft der Betrieb wieder sparsam und reibungslos. Wir wünschen Ihnen wunderbare Frühlingstage und hoffen, dass wir die Heizung für die nächsten paar Monate ruhen lassen dürfen.

 

Rechte und Gesetze des modernen Baustandards

In unserem Energielexikon gehen wir heute auf einige Begriffe rund um die Rechte und Gesetze des modernen Baustandards ein. Was bedeutet zum Beispiel die Zahl hinter dem Wort «Effizienzhaus»? Ist der Begriff allein nicht bereits Definition genug? Nein, denn es gibt heute so viele Nuancen, dass eine klare Unterscheidung nötig ist. Insbesondere auch, wenn es um die Vergabe von Fördergeldern geht.

Effizienzhaus 40, 55, 70, …

Der von der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW des Bundes geschaffene Begriff definiert den Energiestandard von Wohnhäusern und bildet die Grundlage für die Vergabe von Fördergeldern. Die Zahl bezeichnet den Prozentsatz, den das jeweilige Objekt anstelle der gesetzlich verlangten Norm, also 100 Prozent, tatsächlich an Energie benötigt. Also je niedriger die Zahl, desto besser.

Energieeinsparverordnung (EnEV)

Diese gesetzliche Verordnung legt fest, wie hoch der Energiebedarf von neuen Häusern und sanierten Altbauten maximal sein darf. Diese Werte werden in regelmässigen Abständen angepasst.

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Das ist ein Gesetz zur Förderung und zum Ausbau von Strom- und Wärmeerzeugung aus regenerativen Energiequellen. Darin ist unter anderem die Einspeisevergütung für Solarstrom festgelegt.

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWG)

Dieses Gesetz legt verbindlich fest, wie hoch der Anteil an regenerativen Energien wie Sonnenlicht, Biomasse oder Erdwärme zum Beheizen eines Neubaus sein muss. Diese Werte werden von Zeit zu Zeit angepasst.

Sollten Sie zu diesem oder dem vorangegangen Text Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Besuchen Sie uns an der Habitat-Jardin in Lausanne

Vom 4. Bis 12. März 2017 findet die Messe Habitat-Jardin in der Expo Beaulieu in Lausanne statt. Die einzige und einzigartige waadtländische Messe für Wohnen und Aussenraumgestaltung bietet ein vollständiges und qualitativ hochwertiges Angebot an Produkten und Dienstleistungen.

Auch wir sind mit unserer aktuellen Produktpalette vor Ort. Nutzen Sie die Gelegenheit und schauen Sie an unserem Stand Q103, in der Halle 17 vorbei. Wir laden Sie gerne auf einen Kaffee oder auf ein Glas Weisswein ein und präsentieren Ihnen Lösungen, die Sie begeistern werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Energielexikon für Laien

Heute stellen wir Ihnen unser eigens für Sie erstelltes Energielexikon vor, das spezifische Fachbegriffe im Bereich Heizung und Energie verständlich erklärt. Beim Studium von Fachberichten lernt man oft viel Interessantes und Brauchbares. Den Autoren ist jedoch meist nicht bewusst, dass sie für Laien schreiben, welche die Fachbegriffe nicht verstehen. Was verstehen Sie zum Beispiel unter dem Primärenergiebedarf oder der Brennwerttechnik? In vier Beiträgen erklären wir je drei bis vier Fachbegriffe rund ums Thema Heizung und Energie.

Brennwerttechnik

Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht nach der physikalischen Verbrennungsgleichung Kohlendioxid CO² und Wasser H2O. Bei der normalen Verbrennung liegt das anfallende Wasser im Abgas dampfförmig vor. Die Brennwerttechnik kühlt den Wasserdampf unter den Taupunkt ab. Es entsteht flüssiges Kondensat. Diese Umwandlung setzt Wärme frei, die dem Heizsystem zugeführt wird.

Endenergiebedarf

Der Begriff bezeichnet die Energiemenge in Kilowattstunden, die – unabhängig vom individuellen Verbrauch – für die Gebäudebeheizung aufgebracht wird. Bei der Berechnung berücksichtigt man den Heizwärme- und Warmwasserbedarf sowie die Verluste des Heizungssystems und des Warmwasserbereitungssystems.

Primärenergiebedarf

Dieser Wert beziffert die gesamte Energie, die für Heizung, Lüftung, Warmwasser und haustechnische Hilfsgeräte, zum Beispiel Wärmepumpen, verbraucht wird. Man misst den Wert in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m2/a). Darin ist auch berücksichtigt, wie viel Energie für die Produktion und den Transport von Gas, Öl, Holzpellets oder Strom anfällt: Strom erhöht die Zahl, Holz verringert sie. Je höher die Endsumme ausfällt, desto schlechter ist die Ökobilanz des Hauses.

Energieausweis

Der Energieausweis ist ein Pflichtdokument für privat vermietete Immobilien. Es darf nur von zugelassenen Experten ausgestellt werden und belegt, wie hoch der Endenergie- und Primärenergiebedarf eines Gebäudes pro Jahr und Quadratmeter sind.

Praktisches Nachschlagewerk

Wie eingangs angekündigt, servieren wir ihnen die Informationen häppchenweise. Damit Sie aber nicht jeden Beitrag einzeln ausdrucken müssen, fassen wir alle Begriffe in einem fünften Beitrag für Sie in einem praktischen Nachschlagewerk zusammen. Bleiben Sie dran, es lohnt sich!

Haben Sie Ihre Heizkosten im Griff?

Haben Sie Ihre Heizkosten im Griff oder ist es (noch) umgekehrt? Es ist bei weitem nicht immer eine marode Heizung, die die Rechnung am Ende der Wintersaison in die Höhe schnellen lässt. Durch ein paar einfache Verhaltensmassnahmen kann man während der Heizperiode nämlich eine Menge Energie sparen. Heute geben wir Ihnen ein paar Tipps, worauf Sie künftig achten können. Die Umwelt wird es Ihnen danken, und die gesparten Franken können wesentlich sinnvoller in die Frühlingsferien investiert werden.

Jedes Grad zählt

Im Wohnbereich gelten Temperaturen von 20 bis 22 Grad Celsius als absolut ausreichend, in den Schlafzimmern darf es mit 16 bis 18 Grad sogar bedeutend kühler sein. Die meisten Menschen schlafen nämlich besser bei niedrigeren Temperaturen. Schon eine geringfügige Senkung der Raumtemperatur zeitigt einen beachtlichen Spareffekt, denn mit jedem Grad spart man sechs Prozent Heizenergie. Tipp: Installieren Sie Thermometer in den Räumen und Thermostate an den Heizkörpern.

Gut lüften

Die korrekte Frischluftzufuhr ist ein wesentlicher Sparfaktor. Auch wenn es draussen sehr kalt ist, sollte man täglich zwei- bis dreimal bei weit geöffneten Fenstern lüften. Mit der Frischluft erhöht sich auch die Luftfeuchtigkeit im Raum. Völlig ineffizient ist das Lüften bei dauerhaft geöffneten Kippfenstern. Dabei geht viel Heizwärme verloren, richtig durchgelüftet werden die Räume aber nicht. Ebenfalls sollte man darauf achten, die Heizkörper nicht mit Möbeln oder Vorhängen zu verdecken, sonst können sie die Wärme nicht optimal abgeben.

Bauliche Veränderungen

Vor allem bei älteren Häusern lohnt es sich oft energietechnisch und finanziell, die Gebäudehülle zu erneuern oder die Heizung zu ersetzen. Ein gut gedämmtes Haus benötigt viel weniger Heizenergie, und moderne Heizungen arbeiten wesentlich effizienter, selbst wenn man nicht auf Alternativenergien umstellt.

 

Skiferien für die Heizung

Endlich ist es soweit. Die Skiferien stehen vor der Tür. Gewöhnlich sind noch tausend kleine Dinge zu erledigen, bevor man endlich fahren kann: packen, aufräumen, letzte Einkäufe tätigen. Unentbehrlich ist auch ein Schlussrundgang durch Haus oder Wohnung, um ja nichts Wichtiges zu vergessen. Sind alle Lichter und der Herd ausgeschaltet? Ist die Tür abgeschlossen? Und was ist mit der Heizung? Wenn die Hausbewohner in die Ferien fahren, gibt es keinen Grund, nicht auch ihr ein wenig Ruhe zu gönnen.

Ferienprogramm für die Heizung

Manche Heizungen verfügen über ein automatisches Ferienprogramm, das man eine Stunde vor der Abreise aktivieren kann. Es reduziert die Heizaktivität auf ein Minimum, sorgt aber dafür, dass die Anlage einige Stunden vor der Heimkehr wieder auf Vollbetrieb schaltet und Sie ein gemütlich warmes Heim betreten können. Falls kein Ferienprogramm vorhanden ist, lässt sich die Heizung von Hand auf Reduzierbetrieb umschalten. Keine Sorge, Ihr Haus wird dabei nicht einfrieren! Allerdings empfiehlt es sich, bei der Rückkehr noch für ein paar Stunden den warmen Skipulli anzubehalten. Wenn man sogleich wieder auf Normalbetrieb umstellt, ist nach einem halben Tag, bei Fussbodenheizungen etwas länger, die gewünschte Temperatur im Haus wieder erreicht. Oder man beauftragt einen lieben Nachbarn, den Regler rechtzeitig vor der Ankunft hochzuschalten. Wie man das Ferienprogramm aktiviert oder die Heizung auf Sparbetrieb schaltet, erfährt man aus der Betriebsanleitung.

Sind die Läden zu, bleibt die Wärme drin

Das Umschalten auf Ferien- oder Reduzierbetrieb lohnt sich bereits bei Abwesenheiten ab einem Tag, also auch bei Kurzreisen übers Wochenende. Zusätzlich spart man Heizenergie, wenn man vor der Abreise überprüft, ob alle Fenster fest verschlossen sind. Auch geschlossene Fensterläden und Storen helfen mit, die Wärme im Haus zu halten. Nicht vergessen sollte man die Frischluftklappe des Cheminées. So, nun aber guten Gewissens ab in die Ferien! Wir wünschen Ihnen viel Spass und „Ski Heil“.