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Cronus sorgt für hygienisches Warmwasser in Trinkwasserqualität

Unsere neue Frischwasserstation Cronus sorgt in Ein- und Mehrfamilienhäusern für noch hygienischeres Warmwasser in Trinkwasserqualität. Dabei ist ihre Funktionsweise genauso einfach wie überzeugend: Ein integrierter Plattentauscher führt dem Pufferspeicher immer nur so viel Heizwasser zu, wie er zur Aufrechterhaltung einer konstanten Zapftemperatur benötigt und ersetzt damit die Speicherung von Trinkwarmwasser in einem zusätzlichen Speicher. Das hat zur Folge, dass das Warmwasser nicht über eine längere Zeit stillsteht und sich dadurch auch keine Legionellen bilden können. Ebenfalls positiv ist, dass Cronus eine hochwertige Trinkwasserqualität liefert, die noch hygienischer ausfällt als bei herkömmlichen Anlagen.

Und so funktioniert die Frischwasserstation

In den Cronus-Frischwasserstationen wird das Trinkwasser im Durchflussprinzip auf die vorgegebene Zapftemperatur erwärmt. Dabei kommt die neuste Pumpentechnologie zum Einsatz, die kabellos mit den Regelungskomponenten kommuniziert und sicherstellt, dass dem integrierten Wärmetauscher immer genauso viel Heizwasser aus dem Energiespeicher zugeführt wird, wie zur Aufrechterhaltung einer konstanten Zapftemperatur erforderlich ist. Die Einstellung der Sollwerte für das Trinkwarmwasser und für die Zirkulation erfolgt mittels einer einfachen Menüführung. Für die Sicherheit vor Ort sind eine integrierte Sicherheitsgruppe, Sanftschluss-Armaturen, Trinkwasser geeignete Komponenten und Materialien sowie die Gebäudeleitfähigkeit besorgt.

Das Einsatzgebiet

Die Cronus Frischwarmwasserstation wird in Verbindung mit einem Energiespeicher bei bestehenden oder neuen Heizungsanlagen, sowie unabhängig von der Energiequelle oder Heizungsart, eingesetzt. Damit ist Cronus nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern stellt auch eine optimale Ergänzung des bereits vorhandenen Produkteportfolios von Domotec sicher.

Variable Ausführungen

Die Station ist in den Ausführungen 025 und 050, mit oder ohne Zirkulationspumpe sowie mit oder ohne Speicherrückschichtung erhältlich. Dank dem modularen Aufbau lassen sich die Geräte einfach und schnell senkrecht an der Wand, in der Nähe des Energiespeichers, oder am Energiespeicher selber montieren.

Fitnesskur für die Heizung

Haben Sie auch schon mal daran gedacht, Ihre Heizung einer Fitnesskur zu unterziehen? Unserem Auto schenken wir ja auch regelmässig unsere volle Aufmerksamkeit, hegen und pflegen es und bringen es zum Service, sobald die entsprechende Kilometerzahl erreicht ist. Dort wird es vom Fachmann auf Herz und Nieren geprüft, um die Fahrtauglichkeit möglichst lange zu erhalten. Und die Heizung? Auch bei ihr wirkt der kundige Blick eines Installateurs von Zeit zu Zeit Wunder. Denn regelmässige Pflege verlängert nicht nur die Lebensdauer der Heizung, sondern reduziert auch den Energieverbrauch und damit die Kosten.

Was jährlich geprüft werden sollte

Ein jährlicher Brennerservice gehört zur Pflegeroutine. Zusätzlich sollte die Brennerlaufzeit überprüft und wenn nötig optimiert werden. Wir empfehlen auch, kontrollieren zu lassen, ob die Brennerleistung dem Bedarf angepasst ist und ob eventuell die Brennerdüse durch eine kleinere ersetzt werden kann. Ferner sollte die Frischluftzufuhr dem Bedarf angepasst werden. Die Reinigung des Heizkessels nimmt der Kaminfeger vor. Die alkalische Reinigung wird besonders empfohlen. Sie senkt die Korrosionsgefahr und steigert die Energieeffizienz zusätzlich.

Was alle vier Jahre hinzu kommt

Auch die Einstellungen der Heizungsregelung und der Umwälzpumpe sollten geprüft, wenn nötig optimiert und exakt dem Bedarf angepasst werden. Das Temperaturniveau des Warmwassers muss nicht höher liegen als bei den erforderlichen 55 bis 60 Grad Celsius. Eine Anpassung des Niveaus kann nach einigen Jahren erforderlich sein. Dabei lässt sich viel Energie und damit Geld sparen. Eine regelmässige Kontrolle rechnet sich also auf jeden Fall. Scheuen Sie sich nicht, Ihren Installateur auf all diese Tests und Checks hinzuweisen. Er wird Ihnen gerne behilflich sein, damit Ihre Heizung auch im nächsten Winter einwandfrei läuft und Sie keine bösen Überraschungen erleben müssen.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Rufen Sie uns an, wir helfen gerne weiter.

Gerüchte rund um die erneuerbare Energien

Im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien kursieren zahlreiche Gerüchte und Behauptungen. Zum Beispiel seien CO2-neutrale Heizanlagen viel teurer als herkömmliche und würden sich auch auf Dauer nicht rechnen. Das mag früher vielleicht teilweise zutreffend gewesen sein, als die Entwicklung von Heizsystemen mit erneuerbaren Energien noch in den Kinderschuhen steckte. Bei den heute auf dem Markt erhältlichen, modernen Geräten sieht es jedoch anders aus.

Gerüchte rund um die erneuerbare Energien – was ist dran?

Korrekt ist, dass man in der Regel beim Kauf eines Heizsystems mit erneuerbaren Energien deutlich mehr investiert. Gemäss Berechnungen ist aber beispielsweise eine moderne Holzpelletheizung bereits nach sieben Jahren, eine Solarthermieanlage nach acht und eine Erdwärmepumpe nach dreizehn Jahren amortisiert. In einem gut gedämmten Haus kann man die Energiekosten mit dem Einsatz einer Wärmepumpe sogar um 60 bis 80 Prozent senken. Damit spart man einerseits bares Geld für Strom, Gas oder Öl, andererseits bleibt man weitgehend unbeeinflusst von unberechenbaren Preisschwankungen.

Der Fachmann hilft gerne, die Vorurteile aus dem Weg zu räumen

Grundsätzlich sollte immer ein Fachmann – ein Energieberater, Heizungsinstallateur oder der Architekt – beurteilen, welcher Brenner mit welchen Heizkörpern oder –flächen für das eigene Haus am besten geeignet ist. Die Dämmung der Gebäudehülle und die Qualität der Fenster sind in jedem Fall von entscheidender Bedeutung. Auch die Raumaufteilung und die Innenarchitektur können eine Rolle spielen. Eine Luftwärmepumpe, die eine Niedertemperatur-Fussbodenheizung speist, wird einen schlecht gedämmten Altbau mit hohen Räumen und Galerien schwerlich warm bekommen. Deshalb gilt es, für jedes Haus die geeignete Lösung zu finden.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder zu unseren Produkten? Zögern Sie nicht, uns anzurufen, wir sind gerne für Sie da.

 

Clever heizen, gewusst wie

Lassen Sie uns mal über cleveres heizen reden. Denn das ist zurzeit gefragt. Stürme wie Burglinde und Evi fegen durch die Schweiz, das Wallis ächzt unter den Schneemassen und im Mittelland herrschen zeitweise fast schon wieder frühlingshafte Temperaturen. Gut, wenn sich an wärmeren Tagen die Heizung mit wenigen aber effektiven Massnahmen regeln lässt. Einige Heizanlangen verfügen über Ganzjahres-Regler, die automatisch auf Temperaturschwankungen reagieren. Bei allen anderen Systemen lohnt es sich, den Wetterbericht im Auge zu behalten und die Heizleistung manuell anzupassen.

Beobachten und handeln

Im Winter ist es manchmal schwierig, die optimale Raumtemperatur zu finden. Bei milder Witterung werden die Räume rasch als überheizt empfunden. In solchen Phasen ist das «Dauerlüften» die schlechteste Lösung. Vielmehr lohnt es sich, die Heizung auf Nacht- oder gar Sommerbetrieb umzuschalten. Wenn man generell das Gefühl hat, dass die Temperaturen zu hoch oder zu tief eingestellt sind, muss die Heizkurve angepasst werden. Die dazu benötigten Informationen sind in den entsprechenden Betriebsanleitungen zu finden. Wenn nicht, hilft der Installateur gerne weiter. Übrigens sind heute auch moderne Fernbedienungen erhältlich, mit denen man die Heizung bequem vom Wohnzimmer, oder gar von der Arbeitsstelle aus regulieren kann.

Richtig Lüften bei Nacht und Tag

Grundsätzlich empfehlen wir, während der Heizsaison nachts die Fenster- oder Rollläden zu schliessen. Dank dieser Massnahme kühlt das Haus weniger aus. Falls Sie bei offenem Fenster schlafen, sollten Sie nicht vergessen, die Ventile am Heizkörper zuzudrehen oder die Leistung der Bodenheizung im Schlafzimmer zu drosseln. So vermeiden Sie es, die kühle Nachtluft teuer aufzuheizen. Auch verschwenden ständig geöffnete Kippfenster viel Energie und versorgen die Räume erst noch unzureichend mit frischer Luft. Öffnen Sie stattdessen lieber drei Mal täglich mehrere Fenster gleichzeitig für fünf bis zehn Minuten. Durch dieses Querlüften entweicht weniger Wärme und es gelangt mehr frische Luft in die Räume. Ist ein Cheminée vorhanden, sollten Sie zudem regelmässig kontrollieren, ob die Haube heruntergelassen und die Frischluftklappen geschlossen sind.

Clever heizen = Bedarfsgerecht heizen

Welches ist nun aber die «korrekte» Raumtemperatur? Das lässt sich so nicht sagen, weil jeder Mensch andere Bedürfnisse hat. Es gibt jedoch Richtwerte, an die man sich halten kann:

  • in Badezimmern ca. 23 °C (Position 4 am Thermostatventil)
  • im Wohn- und Aufenthaltsbereich ca. 20 °C (Position 3)
  • in Schlafräumen ca. 17 °C (Position 2)
  • in wenig genutzten Räumen die Heizung abstellen (Position *)

Übrigens, haben Sie gewusst, dass sich mit jedem Grad Raumtemperatur die Heizkosten um sechs Prozent erhöhen? Möglichst bedarfsgerechte Einstellungen lohnen sich also auch in finanzieller Hinsicht. Wir wünschen Ihnen einen angenehm temperierten Winter. Bei Fragen stehen für Ihnen gerne zur Verfügung.

Die Swissbau-Tore sind geöffnet. Wir sind hier und Sie?

Die Swissbau-Tore sind geöffnet. Wir sind hier und Sie? Lassen Sie sich den diesjährigen top aktuellen Branchentreff nicht entgehen und besuchen Sie uns an unserem Stand C22 in der Halle 1.2. Die Kaffeemaschine läuft, die Gipfeli sind noch fast ofenwarm und der Apéro ist bereitgestellt. Wir freuen uns auf spannende Gespräche mit Ihnen. Herzlich, Ueli Ehrbar, Rolf Amacher, Silvio di Pietro und das anwesende Domotec-Team.

 

 

  

Die Swissbau bringt alles zusammen!

Die Swissbau bringt alles zusammen! Auch uns! Besuchen Sie uns vom 16. bis und mit 20. Januar 2018 an unserem Stand C22 in der Halle 1.2 in der Messe Basel. Trinken Sie zusammen mit uns einen Kaffee oder ein Glas Weisswein und lassen Sie sich von unseren Neuheiten überraschen. Von denen haben wir nämlich einige auf Lager: Angefangen von neuen, top-motivierten Mitarbeitern im Innen- und Aussendienst, über neue bemerkenswerte Produkte bis hin zu unserem neuen, frischen Standkonzept. Wir freuen uns auf Sie! Herzlich, Ihr Domotec-Team

Die Messe ist wie folgt geöffnet: Dienstag bis Freitag 9 Uhr bis 18 Unr, Samstag 9 Uhr bis 17 Uhr

Weitere Informationen sind hier zu finden: www.swissbau.ch

Die Energievorräte sind knapp und wertvoll

Die Energievorräte unserer Welt sind knapp und deshalb wertvoll und teuer. Gründe genug, um beim Kauf einer neuen Heizungsanlage besonders sorgfältig auf den sparsamen Verbrauch der eingesetzten Energie und geringen CO2-Aussstoss zu achten.

Effizient und kompakt

Mit der GasCompactUnit haben wir eine Solaranlage nach den neusten Erkenntnissen der Wärme- und Verbrennungstechnik, der Solarenergie-Gewinnung und der Trinkwasserhygiene entwickelt. Die GasCompactUnit besteht aus einem effizientem Brennwertkessel und einem hygienischen Warmwasserspeicher. Durch die kompromisslose Zusammenführung dieser Funktionen ist eine Anlage entstanden, die in Punkto Platzgewinn und Energieausnutzung völlig neue Massstäbe setzt. Zum einen benötigt sie wenig Stellfläche und passt vormontiert durch jede Tür. Zum anderen zeichnet sich die kompakte Heizzentrale durch eine maximale Leistung bis zu 5-25 kW aus. Auch bei der Warmwasserhygiene erfüllt die GCU höchste Ansprüche, denn das Wasser wird in einem Chromstahl-Rohrsystem erwärmt, kontinuierlich erneuert und ausgetauscht. Die auch zu einem späteren Zeitpunkt einsetzbaren Solarkollektoren bieten eine zusätzliche Möglichkeit zur Wassererwärmung an. Für den Einsatz bei Neubauten oder bei bestehenden Einfamilienhäusern würde sich unser System Solaris sehr gut eignen.

Grosse Leistung auf kleinem Raum

Dank der kompakten Bauweise sind der Platzbedarf und der Installationsaufwand für die GasCompactUnit minimal. Auf gerade 79 x 79 cm (0,6 m2) sind der komplette Gas-Brennwertkessel, der Warmwasser- sowie der Solarspeicher untergebracht. Da die gesamte Unit vollflächig auf dem Boden steht, geht die Montage rasch und einfach von der Hand. Ausserdem werden Geräuschübertragungen von der Unit zum Gebäude wirkungsvoll unterbunden.

Die GasCompactUnit auf einen Blick:

  • Niedriger Energieverbrauch durch konsequente Brennwertnutzung und Integration von Heizkessel und Warmwasserspeicher
  • Aktiver Beitrag gegen Klimaveränderungen und den Treibhauseffekt durch erhebliche Reduktion des CO2-Ausstosses
  • Platzsparende, kompakte Bauweise
  • Hochstehende Wasserhygiene
  • Flüsterleiser Betrieb
  • Kompakt und kostengünstig, da die GasCompactUnit Brennwertkessel und Wassererwärmer in einem Gerät vereint
  • Niedriger Installationsaufwand durch betriebsfertige Vormontage
  • Einfache und kostengünstige Wartung
  • Solarenergienutzung zur Wassererwärmung und Heizungsunterstützung lässt sich jederzeit nachrüsten
  • Umfangreiche kantonale Solarförderaktion zusammen mit www.energie-schweiz.ch 

Der richtige Start in die Heiz-Saison

Die immer kürzeren Tage und die farbenfrohen Bäume erinnern uns daran, die Heiz-Saison einzuläuten. Mit ein paar gekonnten Handgriffen geht die Inbetriebnahme der Heizung reibungslos vonstatten und lassen sich erst noch Portemonnaie und Umwelt schonen.

Kontrolle nach Inbetriebnahme

Um die Heizung für die Heiz-Saison fit machen, gibt es ein paar Punkte zu beachten. Am besten kontrollieren Sie eine Stunde nach der Inbetriebnahme, ob die Bodenheizung oder die Heizkörper warm werden. Bleiben diese kalt, empfiehlt sich erst einmal, die Heizanlage zu kontrollieren und erst dann die Temperaturregler zu verstellen. Prüfen Sie, ob der Brenner arbeitet und die Umwälzpumpe in Betrieb ist. Es kann nämlich durchaus vorkommen, dass Letztere nicht auf Anhieb in Schwung kommt. Auf der Manometeranzeige ist ersichtlich, ob genügend Wasser im Heizungssystem kursiert. Eventuell müssen die Heizkörper entlüftet und Wasser nachgefüllt werden. Sollten diese Massnahmen nichts nützen, ist es sinnvoll, einen Installateur um Rat zu fragen.

Nur heizen, wenn nötig

Wie viel Wärme braucht der Mensch? Auf diese Frage gibt es unzählige Antworten. Eigentlich müssten ja nur die Räume beheizt werden, die man auch wirklich bewohnt. Wer nach diesem Prinzip handelt, kann viel Geld sparen und tut erst noch etwas Gutes für die Umwelt. Auch wenn man das Haus oder die Wohnung für ein verlängertes Wochenende oder für Ferien verlässt, darf man die Heizung ruhig mal auf Sparflamme laufen lassen. Bei Bodenheizungen ist dabei die lange Anlaufzeit zu beachten. In der Betriebsanleitung ist beschrieben, wie Sie die Zeitschaltuhr richtig programmieren.

Saubere Luft im Heizkeller unterstützt eine reibungslose Brennerleistung

Jede Form von Verbrennung braucht Luft. Das ist auch bei der Heizung der Fall. Steht diese in einem staubigen Kellerraum, kann die Verbrennung beeinträchtigt werden. Das erhöht nicht nur den Schadstoffausstoss und den Verbrauch, sondern macht auch den Brenner störungsanfällig. Wir empfehlen deshalb den Heizkeller zu Beginn der Saison und mindestens einmal während der kalten Jahreszeit gründlich zu reinigen.

Dokumente griffbereit

Auch der Heizungsinstallateur wirft bei komplexen Problemen gerne mal einen Blick in eine Anleitung, von uns Laien ganz zu schweigen. Am besten bewahren Sie die Bedienungsanleitung und den Anlagebeschrieb bei der Heizung auf. Sollten die Dokumente trotzdem einmal verloren gehen, können Sie sie jederzeit beim Installateur bestellen.

In diesem Sinne wünschen wir einen guten und farbenfrohen Start in die kalte Jahreszeit. Sollten Sie Fragen zum Thema haben, stehen wir für weitere Auskünfte gerne bereit.

Dreifach verglast ist nicht dreimal so dicht

Bedeutet dreifach verglast, dreimal so dicht? Wie Gerüchte und Unwahrheiten entstehen, ist manchmal kaum zurückzuverfolgen, so auch bezüglich moderner Haustechnik. Manches folgt auf den ersten Blick einer gewissen Logik, also kombiniert man, ohne länger darüber nachzudenken. Das Einmaleins der Fensterdichte gehört sicherlich in diese Kategorie. Hier sind drei weitere Beispiele für Unwahrheiten rund um die Haustechnik.

Dreifach verglast ist nicht dreimal so dicht

Drei mal eins gleich drei. Bei den dreifachverglasten Fenstern geht diese Rechnung nicht auf, denn sie sind nicht nur dreimal so dicht, sondern in Wahrheit ungefähr zwölfmal so gut isolierend wie einfach verglaste Fenster! Die Wärmedurchlässigkeit von Fenstern misst man mit dem Ug-Wert. Einfachglas hat einen UG-Wert von 6 kWh/m2K, Dreifachglas einen von 0,5 kWh/m2K. Ein gutes, modernes Fenster hat einen Ug-Wert von 1,1 kWh/m2K.

Schimmelbildung

«Je dichter das Haus, desto besser gedeiht der Schimmel!» Nein! Nur schlecht gedämmte Altbauten setzen an den Innenwänden Schimmel an. Durch konsequentes Lüften kann man dem entgegenwirken. Bei gut gedämmten, modernen Häusern sind die Aussenwände innen warm, was die Kondensation von Luftfeuchtigkeit verunmöglicht. Die Feuchtigkeit, die den Nährboden für Schimmelpilze bildet, kann sich folglich nicht an den Innenwänden niederschlagen. Läuft eine Lüftungsanlage im Haus, hat Schimmel sowieso keine Chance, denn die feuchte Luft wird permanent abgeführt.

Intelligente Haustechnik

Die Technik im Niedrigenergiehaus ist nicht immer so clever, wie behauptet oder von den Herstellern versprochen wird. Oft kämpfen selbst Installateure mit der komplexen Regelelektronik. Bauherren tun gut daran, Referenzobjekte zu besichtigen und mit deren Besitzern zu sprechen, um eins zu eins zu erfahren, wie praxistauglich deren Haustechnik ist. Im Notfall sollte jede Automation auch von Hand gesteuert werden können.

Ammenmärchen und Halbwahrheiten

Wie in anderen Lebensbereichen auch, kursieren in Energiefragen eine Menge Ammenmärchen und Halbwahrheiten. Zum Beispiel wird hartnäckig behauptet, dass bei einer kontrollierten Lüftung die Fenster nicht geöffnet werden dürfen. Falsch! In den nächsten drei Blog-Beiträgen räumen wir mit den Vorurteilen auf.

Halbwahrheit? Lüften mit und ohne offene Fenster

Zugegeben, in Passivhäusern, die ohne herkömmliche Heizung auskommen, ist es während der kalten Jahreszeit nicht besonders ratsam, die Fenster zu öffnen, weil dadurch zu viel Wärme entweicht und es lange dauert, bis eine angenehme Raumtemperatur wiederhergestellt ist. Trotzdem darf man es natürlich tun. Niedrigenergiehäuser haben neben der Lüftungsanlage oft auch eine Bodenheizung, welche die verpuffte Wärme rasch ersetzt. Lüften ist bei diesen Gebäuden ebenfalls nicht nötig, aber auch nicht verboten. Im Sommer darf nach Herzenslust frische Luft durch die Fenster in die Räume fliessen. Viele Lüftungsanlagen reagieren automatisch darauf und reduzieren den Betrieb, andere kann man entsprechend einstellen.

Ammenmärchen? Geräuschlos und zugfrei

In Häusern mit kontrollierter Lüftung bekomme man aufgrund der entstehenden Zugluft schnell einen steifen Hals, wird lautstark behauptet. Falsch! Die Lüftungsanlagen in Minergiehäusern sind geräuschlos und zugfrei. Sie tauschen etwa alle zwei Stunden die Luft komplett aus. In Nassräumen, in denen Luftfeuchtigkeit entsteht, wird die Luft angesaugt, in den Schlaf- und Wohnzimmern wird lediglich Frischluft eingelassen. Dies alles geschieht unmerklich.